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Packender Showdown, viel GlĂĽhwein und ein tolles Echo

31. GlĂĽhweinstand der Falken lockt viele Besucher an / Markus Lux gewinnt Wettnagel-Wettbewerb im Stechen

Steinfeld. Arbeiten am heiligen Sonntag? Eigentlich verpönt. Aber die ehemalige Steinfelder „Vierte“ hatte keine Wahl. Am verschneiten Morgen nach dem Tag der 31. Auflage des Falken-Echo-Glühweinstands packten sieben Männer mit an. Kisten tragen, Tische zusammenpacken, die Glühweinfässer vom hochfrequentierten Betriebsort wegtransportieren – es gab einiges zu tun. Und doch fiel alles etwas leichter als beim Aufbau. Die Begründung liegt auf der Hand: Die Flaschen in den Kisten waren leer, die Fässer ebenfalls, die Tombola abgegrast und auch sonst war am Tag zuvor viel über die Theke gegangen. Mit anderen Worten: Die 31. Auflage des Falken-Echo-Glühweinstands für die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ hat die Erwartungen erfüllt – sowohl, was die Geselligkeit anging, als auch in kulinarischer Hinsicht.

Bis 23.00 Uhr versorgte das Orga-Team die Steinfelder auf dem Markt mit leckerem Glühwein vom Fass, heißen Würstchen und Losen für die Tombola. „Es ist sehr gut gelaufen“, freute sich Mitorganisator Dennis Wienholt, als er sich beim Abbau im Steinfelder Schneetreiben eine kurze Pause gönnte. „Die Stammgäste waren alle da“, berichtete Wienholt. So konnte er das Wetter am Sonntagmorgen mit Humor nehmen: „Der Schnee hat natürlich passend eingesetzt“, schmunzelte er.

Viel zu lachen gab’s auch am Samstag in geselliger Falken-Runde. DafĂĽr sorgte unter anderem das Wettnageln, bei dem die Teilnehmer mit der keilförmigen Hammerseite (auch Pinne genannt) einen Nagel in einen Baumstamm schlagen mussten. Im Zelt kam es vor allen Besuchern zum Showdown zwischen Markus Lux und Jens Kuhlmann, die zuvor beide fĂĽnf Schläge gebraucht hatten. Markus Lux gewann das Stechen.

Jubeln durfte auch Kurt Dultmeyer. Er gewann den Hauptpreis der Tombola – einen 55-Zoll-Fernseher. Grund genug für ihn, um nach einer Geburtstagsfeier noch vor Ort vorbeizuschauen und an der Versteigerung des Party-Pakets von Dirk gr. Kamphake teilzunehmen. Den Zuschlag bei der amerikanischen Versteigerung inklusive Countdown erhielt aber Wolfgang Becker. Der Hammer fiel bei 521 Euro. Der Gewinner bekommt dafür ein spontan aufgestocktes Komplettpaket für eine große Party: Zelt, 50-Liter-Fass, Kühlwagen, Toilettenwagen und Musikanlage.

Beim Abschlussbier der Organisatoren erfolgte schon eine kleine Manöverkritik. Das Ergebnis: Nächstes Jahr soll es eine Heizung geben, sonst verlief alles zur Zufriedenheit. Ein Dank ging an die Sponsoren um die VR-Bank sowie Fabian Schuchardt von der Öffentlichen Versicherung. Er verkündete in der Nachlese, dass er die Getränkerechnung übernimmt.

Und dann wurde Mitorganisator und Getränkehaus-Leiter Dirk gr. Kamphake noch die ErfĂĽllung seines Wunsches nach Fassbier zugesichert: Wenn es bis 2022 weitergeht, gibt’s bei der 35. Auflage gezapften Gerstensaft und Public Viewing der FuĂźball-WM in Katar. Ein Ziel, fĂĽr das sich die Fortsetzung lohnt.

Bild: Gesellige Runde: Bei GlĂĽhwein und Bier brachten sich die Steinfelder in Weihnachtsstimmung. Foto: Schikora